| Österreich | Actiq, Durogesic, Fentanyl "Hexal" Depotpflaster, Fentanyl "Hexal" Matrixpflaster, Fentanyl "Janssen", Fentanyl "Nycomed", Fentanyl "Torrex" |
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Standarddosierung
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| Dosierung muß wie bei allen zentral wirksamen Analgetika individuell erfolgen. Lutscher: man beginnt mit 200μg Lutschern und erhöht bei Bedarf die Dosis schrittweise. Hat man die wirksame Dosis gefunden, sollten nicht mehr als vier Lutscher der jeweiligen Dosierung pro Tag angewandt werden. Sollten mehr als vier nötig sein, ist die Basisopioidtherapie zu verbessern. Depotpflaster: Patienten ohne vorherige Opioidtherapie: mit der kleinsten Wirkstärke beginnen. Umstellen von anderen Opiaten: siehe Herstellerangaben Ampullen: Erwachsene: 0,2-0,6 mg i.v. nach 30-45 min können weitere 0,05-0,2mg injiziert werden Kinder: zur Einleitung der Narkose 1,25-2,5 μg/kg bzw. 0,25-0,5ml/10kg nach 30-45 min können weitere 0,25 ml/10kg injiziert werden Bei Kindern unter zwei Jahren liegen keine Erfahrungen vor. |
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Lutscher: Fentanyl ist lipophil und kann über die Mundschleimhaut schneller resorbiert werden als über den Darm. Es unterliegt einem ausgeprägten first-pass-Mechanismus. Die Metaboliten tragen zu Wirkung nicht bei. Resorption erfolgt über die Mundschleimhaut und über den Darm. maximale Plasmakonzentration nach ca. 20min Depotpflaster: die Pflaster ermöglichen eine kontinuierliche systemische Verabreichung über 72h. Nach Applikation steigt die Plasmafentanylkonzentration allmählich an. konstanter Wirkstoffspiegel nach 12-24h Halbwertszeit: 16h Ampullen: nach i.v.-Injektion fällt die Plasmakonzentration rasch ab Verteilungshalbwertszeit: ca.1 min Fentanyl wird zu über 80% an Proteine gebunden Nach Metabolisierung in der Leber erfolgt die renale Ausscheidung. 75% der Dosis werden bereits innerhalb von 24h eliminiert Nach mehrfacher Applikation treten gefährliche Rückverteilungsphänomene auf (Atemdepression!!). |