RANITIDIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Indikationen Dosierung
Kontraindikationen Nebenwirkungen Interaktionen
Vorsichtsmaßnahmen Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung
Strukturformel    
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Strukturformel 
Ranitidin
 
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code
– ATC-Code: A02BA Mittel zur Behandlung des peptischen Ulkus / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
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Wirkmechanismus
Ranitidin ist ein selektives H2-Antihistaminikum. Es blockiert somit einen wesentlichen Stimulus der Säureproduktion.
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Handelsnamen
Österreich Pylorisin, Ranic, Ranitidin "Arcana", Ranitidin "Genericon", Ranitidin "Ratiopharm", Ranitidin "Stada", Ranityrol, Ulsal, Zantac, Zantarac
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Anwendungsarten
nicht invasiv: oral (Tabletten)
invasiv: Ampullen
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Indikationen
- Behandlung und Prophylaxe von Erosionen und Ulcera in Duodenum oder Magen
- Anastomosenulcera
- Refluxösophagitis
- Zollinger-Ellison-Syndrom
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
- Akut intermittierdende Porphyrie
- Stillzeit
- in der Schwangerschaft und bei Kindern unter 14 Jahren nur unter strengster Indikation

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Dosierung
Standarddosierung
abhängig von der Indikation 150-900 mg/Tag

bei Crea.-Clearence <50 ml/min maximal 150 mg/Tag
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Arthralgie, Myalgie
ZNS: Schwindel, Schlaflosigkeit, Konfusionen, Halluzinationen, Depressionen, Akkomodationsstörungen
Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Obstipation, Diarrhoe
Leber und Pankreas: Transaminasenerhöhung, Hepatitis, akute Pankreatitis,
Blut: Leukopenie, Thrombozytopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, aplastische Anämie
Endokrinum: Gynäkomastie, Libidoverlust und Potenzstörungen
Haut: Hautausschläge, vermehrter Haarausfall
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Interaktionen
Antacida: Ranitidinresorption wird verringert (mit
der Einnahme mind. 2h warten)
Ketokonazol, Acetylsalicylsäure, Tetracycline, Vitamin B12: Aufnahme (pH-abhängig) wird vermindert
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Vorsichtsmaßnahmen
Vor Therapiebeginn muss eine maligne Erkrankung des Magens oder des Ösophagus ausgeschlossen werden.
Bei Langzeittherapie und Anwendung hoher Dosen sollte Leberfunktion und Blutbild regelmäßig kontrolliert werden.
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Pharmakokinetik
Proteinbindung:10-19%
maximale Plasmakonzentration nach ca. 2-3h
Eliminationshalbwertszeit: 2-3h
Ausscheidung erfolgt in unveränderter Form renal.
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Allgemeine Beurteilung
H2-Blocker werden bei Kurzzeittherapie bzw. Prophylaxe angewendet: rascher Wirkungseintritt, gute Wirkung.
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