RABEPRAZOL
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Indikationen Dosierung
Kontraindikationen Nebenwirkungen Interaktionen
Vorsichtsmaßnahmen Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung
Strukturformel    
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Strukturformel 
Rabeprazol
 
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code
– ATC-Code: A02BC Mittel zur Behandlung des peptischen Ulkus / Protonenpumpenhemmer
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Wirkmechanismus
Rabeprazol hemmt als Protonenpumpenhemmer dosisabhängig die H+/Na+-ATPase der Belegzellen des Magens. Dadurch wird der Transport von Protonen ins Magenlumen und somit die Salzsäurebildung reduziert.
Da die Hemmung rezeptordistal stattfindet, ist die Ursache der Säurestimulation gleichgültig.
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Handelsnamen
Österreich Pariet
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Anwendungsarten
nicht invasiv:
- oral (Filmtabletten)
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Indikationen
- akutes Ulkus duodeni
- akutes benignes Ulkus ventriculi
- gastroösophageale Refluxerkrankung
- Begleitmedikation bei H.P.-Eradikationstherapie
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff oder Wirkstoffgruppe
- Schwangerschaft und Stillperiode
- über die Anwendung von Rabeprazol bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor

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Dosierung
Standarddosierung
je nach Indikation 20 mg 1-2mal täglich
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, Kopfschmerzen, grippeähnliche Symptome, Muskel- und Gelenksschmerzen, Gewichtszunahme,
ZNS: Müdigkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Nervosität, Depression
Sinnesorgane: Seh- und Geschmacksstörungen
Atmung: Rhinitis, Pharyngitis, Husten, Bronchitis, Sinusitis,
Magen-Darm-Trakt: Diarrhoe, Übelkeit, Bauchschmerzen, Flatulenz, Erbrechen, Obstipation, Mundtrockenheit, Gastritis
Leber und Pankreas: erhöhte Leberenzyme
Nieren und Blase: Harnwegsinfekte,
Blut: Leukozytose, Thrombozytopenie,
Haut: Hautausschläge, Juckreiz
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Interaktionen
Veränderung der Resorption von Medikamenten, deren Aufnahme vom pH des Magensaftes abhängig ist. (z.B.: Ketoconazol: Resorption steigt)
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Vorsichtsmaßnahmen
Vor Therapiebeginn mit Rabeprazol muss eine maligne Erkrankung des Magens oder des Ösophagus ausgeschlossen werden.
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Pharmakokinetik
- Wirkungseintritt nach ca. 1 h
- Steady-State-Bedingungen nach ca. 3 Tagen
- Proteinbindung: 97 %
- maximale Plasmakonzentration nach ca. 3,5 h
- Plasmahalbwertszeit: 1 h
- Die Ausscheidung erfolgt zu 90% über die Nieren.
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Allgemeine Beurteilung
Bei Rabeprazol sind wie bei Pantoprazol und Lansoprazol weniger Wechselwirkungen zu erwarten als bei Omeprazol bzw. Esomeprazol.
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