LIDOCAIN/CETRIMONIUMBROMID
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Indikationen Dosierung
Kontraindikationen Nebenwirkungen Interaktionen
Vorsichtsmaßnahmen Pharmakokinetik Strukturformel
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Strukturformel 
Lidocain
Cetrimoniumbromid
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code
ATC-Code: N01BB Lokalanästhetika / Amide
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Wirkmechanismus
Lokalanästhetika blockieren die Natriumkanäle und verhindern so Bildung und Fortleitung von Aktionspotentialen.
Lidocain zählt zu den mittellang wirksamen Lokalanästhetika, der Wirkungseintritt liegt zwischen 30 Sekunden und zehn Minuten (abhängig von Dosis, Anwendungsart und Beschaffenheit des Gewebes); die Wirkungsdauer ist wesentlich länger als die von Procain.

Cetrimoniumbromid sorgt an der Mundschleimhaut innerhalb von fünf Minuten für Bakterizidie.
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Handelsnamen
Österreich Lemocin, Xylestesin
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Anwendungsarten
nicht invasiv: topisch (Pumpspray, Lutschtabletten)
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Indikationen
Pumpspray:
- Oberflächenanästhesie in der Zahnheilkunde
Lutschtabletten:
- entzündlich-schmerzhafte Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes
- Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen
- Halsschmerzen
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
- Lutschtabletten während der Schwangerschaft und in der Stillperiode nur nach ärztlicher Anweisung einnehmen.

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Dosierung
Standarddosierung
Pumpspray:
1-3 Sprühstösse
maximal 8 Sprühstösse
Lutschtabletten:
alle 1-3 h eine Lutschtablette
Tagesmaximaldosis: 8 Tabletten
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Nebenwirkungen
Pumpspray:
Bei vorschriftsgemäßer Anwendung sind beim Pumpspray keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Lutschtabletten:
lokale Reizungen, Nausea und allergische Reaktionen sind möglich
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Interaktionen
Beta-Blocker und Cimetidin: Metabolisierung von Lidocain wird verzögert

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Vorsichtsmaßnahmen
Pumpspray:
nur zur lokalen Anwendung
nicht in die Augen sprühen
Eine Stunde nach Anwendung keine Speisen oder heiße Getränke einnehmen.

Lutschtabletten:
nicht bei größeren Wunden im Mund-Rachen-Raum anwenden
nicht auf nüchternen Magen anwenden
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Pharmakokinetik
Lidocain wird im Mund zwar resorbiert, unterliegt aber einem ausgeprägten first-pass-Mechanismus. Die Ausscheidung erfolgt renal.
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