KETOPROFEN TOPISCH
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Indikationen Dosierung
Kontraindikationen Nebenwirkungen Interaktionen
Vorsichtsmaßnahmen Pharmakokinetik Strukturformel
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Strukturformel 
Ketoprofen
 
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code
– ATC-Code: M01AE Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika / Propionsäure-Derivate
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Wirkmechanismus
Durch Hemmung der Cyclooxygenase wirkt lokal appliziertes Ketoprofen am Ort der Entzündung hemmend auf die Prostaglandinsynthese und somit antiphlogistisch, analgetisch und antirheumatisch.
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Handelsnamen
Österreich Profenid, Prontoket
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Anwendungsarten
topisch als Gel oder Spray
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Indikationen
- zur äußerlichen Behandlung von Traumen (Kontusionen, Distorsionen und anderen posttraumatischen Schmerzzuständen)
- rheumatische Erkrankungen (Periarthritis, Tendinitis, Bursitis)
- Muskelverspannungen und Hexenschuß
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Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Wirk- oder Hilfsstoff
- manifeste exsudative Dermatosen
- offene Verletzungen der Haut
- Ulcera
- Gangräne

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Dosierung
Standarddosierung
Gel: 2-3 mal täglich walnußgroß (ca. 5 g) auf die schmerzhafte Stelle auftragen und einmassieren (Behandlungsdauer: etwa 7 Tage)

Spray: 2-3 mal täglich je nach Größe des Areals (ca. 5 Sprühstöße/handtellergroße Fläche) auftragen und leicht einreiben
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Nebenwirkungen
lokal: Pruritius, Brennen, Rötung
sytemische Nebenwirkungen zentralnervöser Art oder gastrointestinale Reizerscheinungen können bei großflächiger Anwendung nicht sicher ausgeschlossen werden.
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Interaktionen
Interaktionen sind bei dosisgerechter Anwendung nicht zu erwarten, können bei großflächiger Anwendung aber nicht sicher ausgeschlossen werden.
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Vorsichtsmaßnahmen
in der Schwangerschaft und Stillperiode nicht über längere Zeit oder auf großen
Flächen verwenden
sollte nicht mit offenen Wunden, Augen oder Schleimhaut in Berührung kommen
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Pharmakokinetik
Die perkutane Resorption von Ketoprofen verläuft langsam, vermutlich unter Bildung eines dermalen Depots. Nach hepatischer Metabolisierung erfolgt die Ausscheidung vorwiegend renal.
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