Infliximab bindet mit hoher Affinität an TNFα, einem wesentlichen Entzündungsmediator.
Es kommt unter anderem zu einer Hemmung der Infiltration von Entzündungszellen in das entzündete Gelenk.
invasiv:
- Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
- Rheumatoide Arthritis
- Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Morbus Bechterew
- Psoriasis
- Arthritis psoriatica
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
- Sepsis
- manifeste Infektionen
- Schwangerschaft und Stillperiode
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, Fieber, verzögerte Wundheilung, Kopfschmerzen, Schwindel
ZNS: Depression, Verwirrtheit, Agitation, Amnesie, Agitation
Herz und Kreislauf: Hitzewallungen, Hyper- und Hypotonie, Synkope, Herzklopfen, Tachykardie
Atmung: Dyspnoe,Lungenödem
Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Diarrhoe, Dyspepsie
Leber und Pankreas: Leberfunktionsstörungen
Blut: Autoantikörperbildung mit Lupus-ähnlichem Krankheitsbild, Anämie, Leukopenie, Lymphozytose, Lymphopenie, Neutropenie, Thrombopenie,
Haut: Hautausschlag, Juckreiz, Ödem, Haarausfall
Bei Kombination mit Methotrexat kommt es zur Verringerung von Antikörpern gegen Infliximab und so zu einer höheren Infliximab-Serumkonzentration
Alle Patienten sind nach der Anwendung von Infliximab 1-2 Stunden zu beobachten.
Patienten mit manifesten Infektionen oder latenter Tbc müssen vor der Therapie adäquat behandelt werden.
Bei Auftreten einer schweren Infektion muß die Therapie mit Infliximab abgebrochen werden und der Patient muß über einen Zeitraum von sechs Monaten engmaschig überwacht werden.
Ausnahmemittel für schwere Verläufe von Rheumatoider Arthritis oder Morbus Crohn