IBUPROFEN TOPISCH
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Indikationen Dosierung
Kontraindikationen Nebenwirkungen Interaktionen
Vorsichtsmaßnahmen Pharmakokinetik Strukturformel
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Strukturformel 
Ibuprofen
 
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code
– ATC-Code: M02AA Topische Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen/Nichtsteroidale Antiphlogistika zur topischen Anwendung
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Wirkmechanismus
Ibuprofen hemmt die Prostaglandinsynthese und wirkt somit antiphlogistisch, analgetisch und thrombozytenaggregationshemmend. Ibuprofen ist ein Razemat aus dem therapeutisch aktiven S(+)-Enantiomer und dem inaktiven R(-)-Enantiomer. Die analgetische Wirkung beruht auf dem S(+)-Enantiomer.
Bei lokaler Applikation beeinflußt Ibuprofen direkt im erkrankten Bereich Entzündung, Schmerz, Thrombozytenaggregation, Migration der Leukozyten und Freisetzung lysosomaler Enzyme.
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Handelsnamen
Österreich Algefit, Brufen lokal, Dolgit Creme, Ibutop lokal, Ibutop Mikrogel
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Anwendungsarten
topisch als Creme oder Gel
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Indikationen
- Zur äußerl. symptomatischen oder unterstützenden Therapie bei rheumat. und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates
- gelenknahe Entzündungen und Schwellungen
- nach stumpfen Traumen (Prellung, Zerrung, Verstauchung)
- Lumbago
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Kontraindikationen
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Wirk- oder Hilfsstoff
- bei Personen, die nach Exposition mit ASS oder einem anderen PG-Synthesehemmer bereits mit einem Asthmaanfall, Urtikaria oder mit akuter Rhinitis reagiert haben.
- offene oder ekzematöse Haut
- Schwangerschaft und Stillperiode
- Säuglinge und Kleinkinder

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Dosierung
Standarddosierung
3mal täglich einen 4-10 cm langen Strang (ca. 2-4 g) auf die betroffene Haut auftragen und einmassieren
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Nebenwirkungen
Hautreaktionen wie Rötung, Kribbeln, Brennen, Juckreiz und andere allergische Reaktionen
eventuell: bronchospast. oder gastrale Reaktionen
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Interaktionen
Bisher sind bei dosisgerechter Anwendung keine Interaktionen mit anderen Arzneimitteln bekannt.
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Vorsichtsmaßnahmen
Nicht auf offene Wunden, ekzematös geschädigte Haut oder auf Schleimhäute auftragen.
Intensive Lichtexposition (Sonne, Solarium) der behandelten Stelle ist für mindestens zwei Stunden nach Anwendung zu vermeiden.
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Pharmakokinetik
Ibuprofen penetriert rasch durch die Haut und erreicht im Gewebe therapeutische relevante Konzentrationen über mehrere Stunden.
Im Plasma wird nur eine sehr geringe Konzentration nachgewiesen, mit systemischen Wirkungen ist daher nicht zu rechnen.
Ibuprofen wird in der Leber metabolisiert und in der Niere ausgeschieden.
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