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Standarddosierung
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Erwachsene
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Kinder
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| Erwachsene (18 bis 65 Jahre): Die empfohlene Initialdosis beträgt 40 mg. Wiederauftreten der Kopfschmerzen innerhalb von 24 Stunden: Falls die Migränekopfschmerzen innerhalb von 24 Stunden nach einem ersten Ansprechen erneut auftreten, kann dieses Rezidiv mit einer zweiten Dosis derselben Stärke wirksam behandelt werden. Falls eine zweite Dosis erforderlich ist, sollte diese frühestens 2 Stunden nach der ersten Dosis eingenommen werden. Bei Nichtansprechen: Wenn ein Patient nicht innerhalb von zwei Stunden auf die erste Dosis anspricht, sollte für denselben Anfall keine zweite Dosis eingenommen werden, da hierfür keine ausreichenden Wirksamkeitsnachweise aus klinischen Studien vorliegen. Klinische Studien zeigen, dass Patienten, bei denen sich bei einem Anfall kein Behandlungserfolg zeigt, bei einem folgenden Anfall wahrscheinlich noch ansprechen. Patienten, bei denen sich eine Dosis von 40 mg als nicht ausreichend wirksam erweist (z.B. gute Verträglichkeit und kein Ansprechen bei 2 von 3 Anfällen), können bei den nächsten Migräneanfällen wirksam mit 80 mg (2 x 40 mg) behandelt werden (siehe Abschnitt 5.1 Weitere Informationen über klinische Prüfungen“). Eine weitere Dosis von 80 mg sollte innerhalb von 24 Stunden nicht mehr eingenommen werden. Die maximale Tagesdosis darf 80 mg nicht überschreiten Ältere Patienten (über 65 Jahre): Die Sicherheit und Wirksamkeit von Eletriptan bei Patienten über 65 Jahren konnte aufgrund der geringen Zahl von Patienten dieser Altersgruppe in den klinischen Studien nicht systematisch untersucht werden. Die Anwendung von Eletriptan bei älteren Patienten wird daher nicht empfohlen. |
Sicherheit und Wirksamkeit von Eletriptan bei Kindern wurden nicht untersucht. Die Anwendung von Eletriptan bei dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen |
| Eletriptan Filmtabletten sollten so früh als möglich nach dem Beginn von Migränekopfschmerzen eingenommen werden, sind aber auch bei Einnahme zu einem späteren Zeitpunkt während eines Migräneanfalls wirksam. Da nicht nachgewiesen wurde, dass RELPAX bei Einnahme während der Auraphase Migränekopfschmerzen verhindern kann, sollte Eletriptan nur während der Kopfschmerzphase einer Migräne angewendet werden. Eletriptan Filmtabletten sollen nicht prophylaktisch eingenommen werden. Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit Wasser eingenommen werden. |
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Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung
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Da die blutdrucksteigernden Effekte von Eletriptan bei Nierenfunktionseinschränkung verstärkt werden, wird bei Patienten mit leichter oder mittelgradiger Nierenfunktionseinschränkung eine Initialdosis von 20 mg empfohlen. Die maximale Tagesdosis sollte nicht mehr als 40 mg betragen. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung ist Eletriptan kontraindiziert. |
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Dosierung bei schwerer Leberfunktionsstörung:
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Bei Patienten mit leichter oder mittelgradiger Leberfunktionseinschränkung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Da Eletriptan bei Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung nicht untersucht wurde, ist die Anwendung bei dieser Patientengruppe kontraindiziert.
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| Absorption: |
Eletriptan wird nach oraler Einnahme schnell und gut über den Gastrointestinaltrakt resorbiert (zu mindestens 81%). Die absolute orale Bioverfügbarkeit beträgt bei Männern und Frauen etwa 50%. Die mediane tmax nach oraler Gabe beträgt etwa 1,5 Stunden. Für den gesamten klinischen Dosisbereich (20 mg bis 80 mg) konnte eine lineare Pharmakokinetik nachgewiesen werden. AUC und Cmax von Eletriptan sind nach oraler Einnahme zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit um etwa 20-30% erhöht. Bei oraler Einnahme während eines Migräneanfalles kommt es zu einer Reduktion der AUC um etwa 30% und zu einer Verlängerung der tmax auf 2,8 Stunden. Bei wiederholter Verabreichung (20 mg dreimal täglich) über 5 bis 7 Tage blieb die Pharmakokinetik von Eletriptan linear und die Kumulation war vorhersehbar. Bei wiederholter Gabe höherer Dosen (40 mg dreimal täglich oder 80 mg zweimal täglich) war die Kumulation von Eletriptan nach 7 Tagen größer als erwartet (etwa 40%). |
| Verteilung: |
Das Verteilungsvolumen von Eletriptan nach intravenöser Verabreichung beträgt 138 l und impliziert eine Verteilung ins Gewebe. Eletriptan zeigt nur eine mäßige Proteinbindung (etwa 85%). |
Ausscheidung: |
Die mittlere Gesamtplasmaclearance von Eletriptan beträgt nach intravenöser Verabreichung 36 l/h, mit einer daraus resultierenden Plasmahalbwertzeit von etwa 4 Stunden. Die durchschnittliche renale Clearance nach oraler Gabe beträgt etwa 3,9 l/h. Die nicht-renale Clearance beträgt etwa 90% der Gesamtclearance; dies zeigt, dass Eletriptan hauptsächlich durch Metabolisierung eliminiert wird. |