Durch selektive Hemmung der Cyclooxygenase II wirkt Celecoxib analgetisch, antipyretisch und antiphlogistisch. Es zeigt keinen Einfluß auf die Thromboxansynthese. (COX I-abhängig).
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art ZNS: Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Geschmackveränderungen, Sehstörungen Herz und Kreislauf: Hypertonus Atmung: Halsentzündungen, AIA (aspirin-induced-asthma) kann nicht ausgeschlossen werden Magen-Darm-Trakt: gastrointestinale Funktionseinschränkungen (Bauchschmerzen, Diarrhoe, Flatulenz, Übelkeit) Leber und Pancreas: Fallberichte von Hepatitis und Pancreatitis Niere und Blase: Flüssigkeitsretention mit Ödembildung, akute, chronische, reversible und irreversible Funktionseinschränkung Blut: Anämie, Thrombopenie, Leukopenie Haut: Rash
bei Kombination mit Coumarinen sollte die Blutgerinnung überwacht werden
Celecoxib kann die Wirkung von Diuretika und Antihypertensiva reduzieren
ACE-Hemmern mit Celecoxib erhöht das Risiko für akute Niereninsuffizienz
Kombination mit Cyclosporin oder Tacrolimus dürfte die nephrotoxische Wirkung von Cyclosporin oder Tacrolimus erhöhen
wegen Enzymhemmung erhöhter Plasmaspiegel von: Antidepressiva, Neuroleptika und Antiarrhythmika
in rheumatologischer Dosierung zeigt Celecoxib keine klinisch signifikanten Wirkungen auf die Methotrexatplasmakonzentration (dennoch ist entsprechende Überwachung empfehlenswert)
Celecoxib erhöht die Lithiumplasmakonzentration
mit Sulfonamiden: Kreuzallergie
in Kombination mit Fluconazol sollte die Celecoxibdosis halbiert werden