Der Wirkstoff Carbasalatcalcium stellt die wasserlösliche Form der Acetylsalicylsäure dar und hat dazu noch antirheumatische Wirkung.
Acetylsalicylsäure hat analgetische, antipyretische, antiphlogistische und thrombozytenaggregationshemmende Wirkung. Da die Prostaglandinsynthese gehemmt wird.
Paracetamol wirkt gut analgetisch und antipyretisch, jedoch nicht antiphlogistisch.
Coffein unterstützt die analgetische Wirkung der anderen Komponenten, außerdem erhöht es die Vigilanz, reduziert die psychomotorische Reaktionszeit und beeinflußt die intellektuelle Leistungsfähigkeit, sofern diese durch Müdigkeit eingeschränkt ist.
nicht invasiv: oral (Tabletten)
- Fieber
- gippale Infekte und Schmerzzustände (Kopf-, Zahn-, Muskel-, Menstruations-, und rheumatische Schmerzen)
- bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff- oder Wirkstoffgruppe
- Überempfindlichkeit gegenüber Hilfsstoffen
- Magen- oder Darmgeschwüre
- ausgeprägte Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- genetisch bedingter Glucose-6-Phosphatdehydrogenasemangel
- letztes Schwangerschaftstrimenon, erstes Lebensjahr
- übermäßiger bzw. chronischer Alkoholgenuß
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, Temperaturanstieg ("Drug fever")
ZNS: Kopfdruck und Schlafstörungen, Schwindel, Blutdruckabfall bis hin zum Schock, Tinnitus, Sehstörungen, Konvulsion, Übererregung, Herzrythmusstörungen
Atmung: Atemnot, Asthmaanfälle, Heuschnupfen und Nasenschleimhautschwellung
Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Magenbeschwerden, occulte gastrointestinale Blutungen, die in seltenen Fällen bis zur Eisenmangelanämie führen können
Leber und Pankreas: bei hohen Dosen bzw. chronischem Gebrauch könne Leberschäden auftreten
Nieren und Blase: Bei hohen Dosen bzw. chronischem Gebrauch kann es zu Nierenfunktionsstörungen kommen.
Blut: Verlängerung der Blutungszeit, Leukozytopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie
Haut: Urtikaria
Gerinnungs- und Thrombozytenaggregationshemmer: Wirkungsverstärkung
Corticosteroide: ulcerogener Effekt steigt
NSAR: Nebenwirkungsrate steigt
Sulfonylharnstoffe: Wirkungsverstärkung
Methotrexat: Methotrexatplasmaspiegel steigt
Diuretika: analget. Effekt nimmt ab
diuret. Effekt nimmt ab
Chloramphenicol: Eliminationsgeschw. nimmt ab
Metoclopramid: Resorption v. Paracetamol steigt
Salicylamid: Halbwertszeit v. Paracetamol verlängert (Kumulation!)
Leberenzyminduktoren
(Barbiturate, Alkohol, Antiepileptika,
Rifampicin): Lebertoxizität v. Paracetamol steigt
Ergotamin: die Aufnahme
wird beschleunigt
Alkohol: verstärkt die Hepatotoxizität und die Magenverträglichkeit der Kombination wird verschlechtert
Spironolacton: Wirkung nimmt ab
Furosemid: Wirkung nimmt ab
Urikosurika (Probenecid, Sulfinpyrazon): Wirkung nimmt ab
Vorsicht ist geboten bei Asthma bronchiale,
Analgetikaintoleranz,
Erkrankungen mit erhöhter Blutungsneigung,
bei Oxalurie,
bei leichten Leber- und Nierenschädigungen und
bei Kindern nach chirurgischen Eingriffen im Nasen–Rachen–Raum.
Verwendbar bei akuten kurz dauernden Schmerzzuständen.