CARBASALATCALCIUM
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung Strukturformel
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Strukturformel 
Carbasalat calcium
 
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Wirkmechanismus
Der Wirkstoff Carbasalatcalcium stellt die wasserlösliche Form der Acetylsalicylsäure dar.
Es wirkt analgetisch, antipyretisch und antiphlogistisch, indem es die Prostaglandinsynthese hemmet und antirheumatisch.
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Handelsnamen
Österreich Iromin
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Anwendungsarten
nicht invasiv: oral (Tabletten)
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Indikationen
- grippale Infekte mit oder ohne Fieber
- Schmerzzustände wie Kopf-, Zahn-, Muskel-, Gelenks- oder Menstruationsschmerzen
- rheumatische Schmerzen
- Neuralgien
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirk- oder Hilfsstoff
- bestehende Magen- oder Darmgeschwüre
- hämorrhagische Diathese, Hämoglobinurie, Optikusneuritis
im ersten Lebensjahr (2. und 3.Lebensjahr nur auf ärztliche Verschreibung)
- Im letzten Schwangerschaftsrimenon sollte es wegen erhöhter Blutungsgefahr vermieden werden.
- Hämophilie, Niereninsuffizienz und Oxalurie, Myasthenia gravis

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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
Einzeldosis: 500 – 1000 mg
maximale Tagesdosis: 4000 mg
Kinder von 6 – 12 Jahren:
Einzeldosis: 250 – 500 mg
maximale Tagesdosis: 1500 mg
Kinder von 3 – 6 Jahren:
Einzeldosis: 250 mg
maximale Tagesdosis: 750 mg
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, „drug fever“
Atmung: Auslösung von Asthmaanfällen
Magen-Darm-Trakt: Magenbeschwerden (Übelkeit und Erbrechen), okkulte gastrointestinale Blutungen (Eisenmangelanämie!)
Nieren und Blase: Die Einnahme von hohen Dosen über einen längeren Zeitraum kann zu Nierenschäden führen.
Blut: Thrombozytopenie, Verlängerung der Blutungszeit.
Haut: Hautauschlag, Urticaria
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Interaktionen
gerinnungs- und thrombozytenaggregationshemmende
Arzneimittel (Cumarinderivate, Heparin,
Dipyridamol, Sulfinpyrazon): Wirkung wird verstärkt
Glucocorticoide: das Risiko einer Magen-Darm-Blutung steigt
nichtsteroidale Antirheumatika und Antiphlogistika: Wirkung wird verstärkt
orale Antidiabetika: Wirkung steigt
Methotrexat: Wirkung steigt
Spironolacton, Furosemid, Urikosurika (Probenecid, Sulfinpyrazon): Wirkung wird vermindert
Alkohol: Magenverträglichkeit wird verschlechtert
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Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht ist geboten bei bestehender Leber- und Nierenschädigung, Asthma bronchiale, Glucose-6-phosphatdehydrogenasemangel, chronischen Magen- und Darmbeschwerden, bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber anderen Antiphlogistika, bei schwerer Virusgrippe und bei Kindern und Jugendlichen mit Varicellen.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Tetracyclinen kommt es zur Bildung nichtresorbierbarer Komplexe mit Acetylsalicylsäure. Daher soll zwischen der Anwendung beider Substanzgruppen ein Zeitraum von mindestens 1-3 Stunden liegen.
Bei Kindern und Jugendlichen wurden Einzelfälle von lebensbedrohlichen Komplikationen (Reye-Syndrom) beobachtet.
Darf Kindern unter 3 Jahren nur auf ärztliche Verschreibung abgegeben werden.
Carbasalatcalcium soll in der Schwangerschaft bis Ende des zweiten Trimenons nur in geringer Dosierung eingenommen werden.
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Pharmakokinetik
Resorption: erfolgt vorwiegend schon im Magen, die Metabolisierung zur ebenfalls analgetisch wirksamen Salicylsäure erfolgt in der Leber
Die Wirkung tritt nach ca. 20 min ein.
Die Plasmahalbwertszeit für Salicylat liegt bei 2-3h.
Die Ausscheidung von Salicylat erfolgt in freier und konjugierter Form über die Niere.
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Allgemeine Beurteilung
Für kurz dauernde leichte Schmerzen alternativ zu Acetylsalicylsäure.
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