ANAKINRA
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung  
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Wirkmechanismus
Anakinra hemmt die Bindung von Interleukin1α und Interleukin1β an deren Rezeptor und vermindert so deren proinflammatorische Zytokinfunktion
Ein klinische Ansprechen auf die Therapie zeigt sich nach ca. zwei Wochen, die maximale Wirkung tritt nach etwa zwölf Wochen ein.
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Handelsnamen
Österreich Kineret
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Anwendungsarten
invasiv:
- Lösung zur s.c.Injektion
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Indikationen
- Rheumatoide Arthritis
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Anakinra
- stark eingeschränkte Nierenfunktion (Crea-Clearence < 30 ml/min)
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre

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Dosierung
Standarddosierung
100 mg als s.c. Injektion einmal täglich
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, schwerwiegende Infektionen, Kopfschmerzen
Blut: Neutropenie
Haut: Reaktionen an der Einstichstelle, Hautausschläge
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Interaktionen
In klinischen Studien wurden keine Interaktionen mit anderen Arzneimitteln beobachten, allerdings stehen keine Erkenntnisse über die Unbedenklichkeit über die gleichzeitige Anwendung von Anakinra und TNF-Antagonisten zur Verfügung.
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Vorsichtsmaßnahmen
Bei Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion (Crea-Clearence 30-50ml/min) muss Anakinra mit Vorsicht angewandt werden.
Bei Patienten mit rezidiv. Infektionen, oder Grunderkrankungen, die zu für Infektionen prädisponierend wirken darf Anakinra nur unter Vorsicht angewandt werden.
Lebendimpfstoffe sollten nicht gleichzeitig mit Anakinra angewandt werden.
Anakinra sollte nicht in der Schwangerschaft und während der Stillperiode verwendet werden, während der Behandlung ist für sichere Antikonzeption zu sorgen.
Nicht bei malignen Erkrankungen anwenden.
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Pharmakokinetik
- absolute Bioverfügbarkeit: 95 %
- maximale Plasmakonzentration nach 3-7 Stunden
- terminale Halbwertszeit: 4-6 Stunden
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Allgemeine Beurteilung
weitere klinische Studien sind wünschenswert
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