Psychosomatische Schmerzen als körperliche Ausdrucksform unbewältigter psychischer oder psychosozialer Probleme (z.B. konversionsneurotische Schmerzen oder Migräne nach psychischer Belastung); beim Somatisierungsprozess können Mechanismen der Fehlregulation (z.B. psychisch ausgelöste Muskelverspannung) mitwirken. Schmerzen können auch begünstigt werden, wenn durch die Schmerzäußerung soziale Vorteile zu erwarten sind (sogenannter sekundärer Krankheitsgewinn im Sinne einer operanten Konditionierung, z.B. kindliche Bauchschmerzen zur Sicherung der mütterlichen Aufmerksamkeit oder durch iatrogene Zuwendung gestützte Schmerzen.
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