Schmerztherapie
– Spasmolytika (z.B.
Caroverin initial 40-80 mg langsam i.v., das Spasmolytikum
Hyoscin-N-Butylbromid (N-Butylscopolamin) ist bei Nierenkoliken nicht effektiv, bei Gallenkoliken ist es gut einsetzbar.)
–
Analgetika (z.B.
Metamizol, initial 500 mg - 2,5 g i.v. über 5 min)
– Opioide,
schwach und
stark wirksame (z.B
Tramadol, initial 100 mg i.v.,
Pethidin 4mal 50-75 mg/24 h i.v./ i.m./ s.c.)
–
NSAR (z.B.
Diclofenac oder
Ibuprofen p.o.)
Merke: Zeitverzögerte Wirkung!
– Adjuvantien (z.B. Metoclopramid, Triflupromazin, Diazepam)
– Klinikeinweisung zur Therapie des Grundleidens bei starker Symptomatik erforderlich.
Tip: Die häufig gegebene Empfehlung, bei Nierenkoliken viel zu trinken, führt bei bestehender Obstruktion des Harnleiters zur Schmerzverstärkung und sollte unterlassen werden.
Als Prophylaxe der Nephrolithiasis ist die Empfehlung jedoch sinnvoll.