– Am Beginn der Erkrankung sollte eine
konservative Therapie durchgeführt werden. Sie besteht in Verabreichung von
nichtsteriodalen Antirheumatika unter Nutzung von deren schmerzreduzierender antiphlogistischer und antiinflamatorischer Wirkung, sowie in physikalischen Maßnahmen (Ultraschall und Iontophorese). Es ist auch eine Infiltration in den subacromialen Raum, sowie an periartikuläre Maximalpunkte angezeigt.
Akupunktur kann den Verlauf sehr positiv beeinflussen.
Humerushochstand, Skapulafehlstellungen, gestörte Bewegungsmuster (patterns) sowie verminderte Kraft einzelner Muskeln ergeben die gezielten Indikationen für eine Physiotherapie.
– Alle analgetischen Bemühungen verfolgen neben der Schmerzreduktion das Ziel die Beweglichkeit ehebaldigst wieder herzustellen. Komplette Ruhigstellung soll vermeiden werden, weil sich sehr rasch eine Schultersteife entwickeln kann.
– Wenn die Therapie nach sechs Monaten nicht erfolgreich ist und ein sog. outlet impingement vorliegt (
strukturelle Veränderungen des coracoacromialen Bogens), dann ist eine arhtoskopische Acromioplastik angezeigt. Eine komplette Schmerzfreiheit unmittelbar nach der Operation darf nicht erwartet werden, jedoch eine deutliche Schmerzreduktion. Bei langdauerndem Schmerz vor der Operation, können Restschmerzen bis zu einem Jahr anhalten.
– Die Nachbehandlung nach der arthroskopischen Akromioplastik besteht in aktiver und passiver Heilgymnastik.
Es ist eine Kräftigung der Schulterblattmuskulatur (Musculus infraspinatus und subscapularis) durchzuführen.