– Anfallsartige sehr starke Schmerzen bis 2 Sekunden andauernd im Bereich des Rachens, der Zunge und des Zungengrundes und des äusseren Gehorgangs.
– Der Schmerz kann unvermittelt spontan auftreten aber auch durch Schluckbewegung, Sprechen, Husten oder Berührung der Zunge bzw. Rachen ausgelöst werden.
– Es kann zu vegetativen Reizerscheinungen mit Bradycardie, Blutdruckabfall, oder auch vorübergehende Asystolien mit Synkopen kommen.
– Die Anamnese führt hier zur Diagnose.
– Sie ist einfach, wenn durch Spateldruck in der Tonsillenregion eine typische Schmerzattacke ausgelöst werden kann.
– Wie bei der Trigeminus-Neuralgie kommen auch schmerzfreie Intervalle vor.
– MRT zum Nachweis einer neurovaskulären Kompression an der Wurzeleintrittszone des N. glossopharyngeus
– Andere Kopf- und Gesichtsneuralgien
–
Cluster – Kopfschmerz
– Arteriitis temporalis
– Zahnerkrankungen
– Erkrankungen im Nasopharyngealraum
– Mittel der Wahl Antikonvulsiva (
Gabapentin,
Carbamazepin, Oxcarbazepin)
– Oberflächenanästhesie im hinteren Pharynx
– Wiederholte Infiltrationsanästhesie mit
Bupivacain 0,5%
– Blockade des Ganglion stellatum
– operative Dekompression (A. vertebralis)
W. Amberger,
Neurologische Abteilung, LKH Klagenfurt
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